Freistellungsauftrag Eheleute: Ändert sich etwas daran?

Der Freistellungsauftrag kann von Singles und Eheleuten beantragt werden. Mit einem Unterschied. Handelt es sich um ein Paar, kann der Partner nicht alleine über sein Konto bestimmen, auch wenn dieses, nicht gemeinsam verwendet wird. In dem Fall müssen beide Ehepartner zur Bank gehen und eine Unterschrift leisten.

Der Freibetrag erhöht sich dementsprechend. Bei Einzelpersonen liegt der Freibetrag bei 801 Euro, bei Ehepartnern 1602. Sozusagen das doppelte. Verdient nur der Mann das Geld, gehört der Freibetrag mehr oder weniger ihm. Dennoch müssen beide Partner unterschreiben, weil sie verheiratet sind. Weigert sich einer, kann der Freistellungsauftrag Eheleute nicht durchgeführt werden. Wie bei einem normalen Auftrag kann dieser direkt im Internet erfolgen, per Fax oder in der Filiale. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, welches Angebot die Bank mit sich bringt. Viele haben den Freistellungsauftrag direkt im Online Banking integriert.

Einfach beim Betreuer nachfragen

Dort lässt sich das Ganze bestellen, ändern oder löschen. Wer noch nie einen Freistellungsauftrag Eheleute hatte, kann sich an den Betreuer wenden. Dieser kann in aller Ruhe Fragen beantworten. Generell ist nicht viel zu beachten. Es wird eine Unterschrift und die Steuernummer benötigt. Sind diese Sachen vorhanden, ist der Freistellungsauftrag schon beinahe aktiviert. Die Bank leitet alles an das Finanzamt weiter und die Sache hat sich erledigt. Sollte sich etwas beim Freibetrag ändert oder dergleichen, kann dieser sofort geändert werden. Wichtig ist, dass der Kunde seine Zahlen immer beobachtet. Vor allem dann, wenn es sich um mehrere Banken handelt. Der Freibetrag darf nicht überschritten werden.