Freistellungsauftrag Höhe: Was ist zu beachten?

Wer einen Freistellungsauftrag bei seiner Bank beantragt, kann dort die Höhe bestimmen. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn es mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken gibt. So kann die Höhe Freistellungsauftrag bei Bank A zum Beispiel bei 100 Euro liegen und bei Bank B bei 701 Euro.


Je mehr Konten, desto mehr muss der Kunde darauf achten, dass die Höhe nicht überschritten wird. Das Finanzamt sieht es nicht gerne, wenn Geld behalten wird, was den Menschen nicht zu steht. Zwar wird keine Tragödie passieren, falls sich doch jemand verrechnet, aber niemand sollte mit dem Feuer spielen, falls es nicht notwendig ist. Immer mehr Banken bieten an, Online die Zinsen einzusehen.

Zinsen online beobachten

Das bedeutet, jeder kann die Zinsen beobachten und in Fall der Fälle einschreiten. Das geht ganz schnell vor sich. Freileicht lässt sich der Freistellungsauftrag auch jederzeit löschen, falls dieser nicht mehr benötigt wird. Wer gar nichts macht, muss damit rechnen, dass der Freibetrag auch direkt an das Finanzamt überwiesen wird. Verloren geht dieser sowieso nicht. Die Steuer vermindert sich und im Endeffekt muss der Steuerpflichtige weniger bezahlen.

Gemeinsamer Freistellungsauftrag bei Ehepartnern

Wie bereits erwähnt, Eheleuten können nur gemeinsam einen Freistellungsauftrag beantragen. Die  Höhe beträgt hier 1608 Euro. Egal ob ein Einzel- oder Sammelkonto, die Unterschrift muss, von beiden Partnern erfolgen. Anders schaut die Sache bei Partnern aus, die nicht verheiratet sind. Haben beide ein Gemeinschaftskonto, können sie leider keinen Freistellungsauftrag beantragen. Das liegt daran, weil niemand weiß, wem das Geld gehört und sie aber beide extra steuerpflichtig sind. Hier gibt es nur eine Lösung. Für Kapitalanlagen einfach ein eigenes Konto eröffnen und den Freistellungsauftrag danach einrichten.

Freistellungsauftrag bei Kinder

Kinder können ferner ein Freistellungsantrag beantragen, mithilfe der Eltern – versteht sich. Von diesen wird die Unterschrift benötigt. Auch hier gilt, es müssen beide unterschreiben, sonst verliert der Vertrag seine Gültigkeit. Der zuständige Bankberater kann hierzu genauer Auskunft geben und den Kunden optimal informieren.